Nach dem ersten Saisonsieg gegen Täuffelen gastierte mit Büren a. A. am Samstagabend das Schlusslicht auf der Schüpfener Rohrmatt. Der Gegner hatte allerdings auch ein sehr schweres Startprogramm mit allen Topteams zu bestreiten gehabt.
In der Tat präsentierte sich Büren keineswegs wie ein verunsicherter Tabellenletzter, sondern durchaus entschlossen und absolut auf Augenhöhe mit dem FCS. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenig klaren Torchancen. Auf beiden Seiten hatten die Spieler mit dem holprigen und instabilen Untergrund zu kämpfen, wie er derzeit auf vielen Fussballplätzen anzutreffen ist – Spielfluss kam daher nur selten auf. Nicht ganz überraschend brach eine Standardsituation den Bann, und zwar zugunsten der Einheimischen: Einen scharfen Corner von Spring drückte Geburtstagskind Siegenthaler aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie (33.). Bei der knappen Führung blieb es bis zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Büren zu reagieren, die Schüpfener verteidigten aber kompakt und liessen kaum Möglichkeiten zu. Eigene Akzente waren indes ebenso selten, der angestrebte zweite Treffer gelang dem FCS nicht. Trotz viel Mittelfeldgeplänkel und wenig klaren Chancen blieb die Partie aufgrund des knappen Vorsprungs bis zum Schlusspfiff spannend, ein Treffer fiel aber auf beiden Seiten nicht mehr.
Fazit
Mit einer soliden Mannschaftsleistung holen wir den zweiten Saisonsieg, ohne dass wir gross glänzen konnten – ein sogenannter «Arbeitssieg» halt. Weiter geht’s am Samstag um 17 Uhr auswärts beim Zwöi des FC Aarberg. Wir freuen uns auf viele Fans, die uns im Derby unterstützen.
Tore
33. 1:0 Marco Siegenthaler (Pascal Spring)
Aufstellung
Lobsiger; Stettler (Burri), Gardi, Siegenthaler, Gnanambalavanan; Morgado (Costa), Arnold (Neuenschwander); Schüpbach, Spring, Weibel (Kocher); Born (Franzelli).
Bemerkungen
FCS ohne Reyes, Bäriswyl, Crimi, L. Steffen, Born (alle verletzt/rekonvaleszent); N. Steffen, Blanke, Enderli, Gmür (alle abwesend); . Vielen Dank an Janis fürs Aushelfen und die engagierte Leistung.
Remo Bürgi
